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Costa Blanca im Juni

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Von Alicante über Benidorm nach Calpe

Unsere Suche nach einer passenden Unterkunft für Kletterbegeisterte an der Costa Blanca hat uns in der letzten Woche an viele spannende Kletterspots geführt. Aber auch vorbei an den berühmten weißen Sandstränden, herrlich klaren Kiesstränden, bis hin zu versteckten Buchten gingen unsere Ausflüge. Und sie haben uns der zukünftigen Anschrift von „Rock Hostel“ ein gutes Stück näher gebracht.

Die ersten Tage unserer Suche nach einer geeigneten „Villa“ widmeten wir Sella, Finestrat und der Gegend um La Nucia – dort finden sich zum Teil kleine, aber auch große Sektoren mit mehreren hundert Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden.

Im alten Teil von Sella ist die typisch britische Absicherung der Routen vorherrschend, aber im relativ neu erschlossenen Sektor, weiter oben gibt es auch für Anfänger und Liebhaber sehr gut abgesicherter Routen einige Leckerbissen.

Hinter Finestrat, vorbei am Puig Campana, befindet sich der Sektor Castellets mit herrlichem Ausblick auf das wenige Kilometer entfernte Meer. Die Routen sind bestens abgesichert und schön griffig. Einziger Wermutstropfen ist der zum Teil sehr steil abfallende Wandfuss, welcher das Sichern hin und wieder zu einem kleinen Abenteuer werden lies.

Das perfekte Klettergebiet an der Costa Blanca

Daraufhin haben wir beschlossen „…es muss hier auch noch das absolut perfekte Klettergebiet geben…“ und so wandten wir uns in der zweiten Urlaubshälfte den Sektoren in und um Calpe zu. Calpe liegt direkt am Meer und bietet zusätzlich noch den Luxus, einen großen kompakten Klettersektor zu beherbergen. Dieser, mit über 100 Routen im vierten und fünften Schwierigkeitsgrad und insgesamt knapp 200 Routen ausgestattete Felsblock namens „Morro de Toix“ oder auch „Sierra de Toix“, liegt direkt am und zum Teil sogar im Meer. Außerdem bietet er zu praktisch jeder Tageszeit Sonnen- und – aktuell sehr wichtig – Schattensektoren an. Der Zustieg von ein bis wenigen Minuten ist da sogar noch der kleinste Pluspunkt…

… und auf der Nord-Ostseite von Morro de Toix könnte sich bald unser Rock Hostel befinden. Je nach Lage sind dort die Wege zum Fels bzw. Strand zwei bis zehn Minuten. Für uns ist das der absolute Volltreffer – im Winter ist klettern sowieso den ganzen Tag möglich und im Sommer können sowohl der Vormittag als auch der spätere Nachmittag zum Klettern genutzt werden, bevor man bei Anfang Juni schon gut 20 Grad Wassertemperatur die kühlen Fluten für eine schöne Erfrischung nutzt.

Klettersektoren:

Sella, Castellets, Val de Guadar (Echo Valley), Guadalest, Abdet, Morro de Toix, Olta.

Besuchte Strände und Städte:

Villajoyosa, Benidorm, L’Albir, Altea, Mascarat, Calpe, Cala de Testos, Guadalest, Xirles, La Nucia, Polop, Alfas del Pi, Benissa, …

2 Gedanken zu „Costa Blanca im Juni

    1. Danke Guido! Ja, das Projekt ist in letzter Zeit ganz schön gewachsen! Alles scheint sich gut zu entwickeln. Ab dem Jahreswechsel kommen wir in die nächste „heiße Phase“. Wir sind gespannt und freuen uns sehr.

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